Silvia Schläfli

Silvia Schläfli

Silvia Schläfli

Roland Rainer

Seit Beginn der Cartoonschule war Silvia dabei und während mehr als zehn Jahren eine treue und gern gesehene Kursteilnehmerin. Das Besondere dabei ist, dass sie alle Kurse mit ihrem Lebenspartner Urs zusammen besucht hat. Ihn werden wir im nächsten Newsletter vorstellen. Beide sind inzwischen «ein Haus weitergezogen». Sie haben sich auf die Pastellmalerei spezialisiert und schaffen mit dieser anspruchsvollen Technik meisterhafte fotorealistische Bilder. Auch wenn diese Kunstwerke nicht in der Cartoonschule entstanden sind, wollen wir hier einige davon präsentieren, einfach weil sie unglaublich gut gemacht sind – ein Genuss zum Anschauen!

Vor allem möchten wir hier auch ein besonderes Werk vorstellen: Ein Kinderbuch, das Silvia – inspiriert von einem Aufenthalt in Neuseeland – geschrieben und illustriert hat. Auch dies auf eine beeindruckende Art. Sie hat zum Kolorieren Farbstifte gewählt, eine Technik, die jeder kennt und kaum jemand beherrscht. Sie ermöglicht feine Finessen in der Farbgebung, erfordert aber viel Feingefühl und grosse Geduld.

Beides hat Silvia, und so hat sie in mehreren hundert Stunden nicht nur ein berührendes, sondern auch überaus ästhetisches Kinderbuch geschaffen. Wahrlich ein gelungenes Happy End ihres Werdegangs in der Cartoonschule!

«Lilys Abenteuer in Neuseeland» kannst du auf Silvias Website bestellen:

Dort siehst du auch eine Galerie mit den Pastellbildern – Silvias neuer Leidenschaft. Ein Besuch lohnt sich. Du wirst staunen!

Silvia Schläfli

Urs Freudiger

Urs Freudiger

Roland Rainer

Urs Freudiger, ein Kursteilnehmer der ersten Stunde, war rund zehn Jahre in der Cartoonschule dabei. Engagiert und immer konstruktiv trug er viel zum Wachsen und Gedeihen des anfänglich noch zarten Pflänzchens bei.

Schon in jungen Jahren zeichnete Urs gerne. Vor allem von Fantasy-Bildern war er fasziniert. Da er als Maschineningenieur beruflich mit dem aufkommenden Computer arbeitete, nutzte er dessen Möglichkeiten nun, um solche Zeichnungen mit bestechenden Effekten zu gestalten. Doch einmal war es genug Computer. Durch seine Partnerin fand er den Weg in die Cartoonschule – und zurück zur Handzeichnung. Der abendliche Dialog mit Stift und Papier wurde nun zu einem entspannten Tun und einem wichtigen Ausgleich zur beruflichen Herausforderung.

In den Kursen machte Urs mit der präzisen Arbeitsweise des Ingenieurs jeweils ganze Studienreihen zu einem Sujet, bis schliesslich ein Bild entstand.

Wie seine Partnerin Silvia, die wir im letzten Newsletter vorgestellt haben, hat sich Urs inzwischen der Pastellmalerei zugewandt. Seine kompromisslose Genauigkeit, gepaart mit einer grossen Feinfühligkeit, lassen meisterhafte Bilder entstehen. Das bekomme ich als ehemaliger Kursleiter nur noch aus der Ferne mit – allerdings mit grosser Freude, da die Weiterentwicklung des Schülers Ziel und Lohn eines Lehrers ist.

Eine Kostprobe der beeindruckenden Werke bekommst du hier.

Mehr Bilder findest du auf seiner Website:

Silvia Schläfli

Anita Zwahlen

Anita Zwahlen

Roland Rainer

Anita lebt mit ihrem Mann in Zürich und ist beruflich als Sportphysiotherapeutin tätig.

Das heisst, sie begleitet z.B. die Nationalmannschaft der Fechter zu Europa- und Weltmeisterschaften. Selber ist sie auch sportlich unterwegs mit dem Rennrad, mit Joggen, Schwimmen, Tauchen und Yoga.

Das Zeichnen ist für Anita ein wunderbarer Ausgleich. Seit einigen Jahren besucht sie Kurse in der Cartoonschule und spielt sehr geschickt mit Formen und Farben. Während sich Anita in der Freizeit ein Hörbuch zu Gemüte führt – am liebsten Krimis – verwirklicht sie eigenwillige Ideen auf dem Papier.

Anitas aktuelles Projekt ist ein Kinderbuch für ihre Nichten und Neffen. Darin geht es aber nicht etwa um süsse Kätzchen oder knuffige Hündchen – das wäre für Anita zu gewöhnlich – sondern um das Strichmännchen Fridolin und dessen Abenteuer im Wasser und an Land.

Den afghanischen Windhund und den Pillendreher, die es dabei antrifft, mag man noch kennen. Doch hast du schon mal von einem Axolotl, einem Dugong oder einem Helmbasilisk gehört?

Anita hat viel Spass dabei, diese seltsamen Wesen im Internet aufzustöbern und sie in ihren Cartoons auf witzige oder dramatische Weise mit Fridolin in Verbindung zu bringen. Da wird es für die Nichten und Neffen beim Betrachten viel Spannendes zu erfahren geben!

Silvia Schläfli

Monika Waigand

Monika Waigand

Roland Rainer

Schon mit 7 Jahren stand Monika auf der Theaterbühne und tourte später hauptberuflich als Sängerin mit einer eigenen Band durchs Land. „Am liebsten Rock“, wie sie sagt. Heute lebt sie mit ihrem Mann Klemens im Spessart. Er seit einem Jahr „glücklicher Rentner“ – sie auch glücklich – aber alles andere als in Rente!

Monika arbeitet als selbständige Logopädin. Ihr Herz schlägt für Menschen mit Behinderung, im Speziellen Autismus. Deshalb hat sie zahlreiche Weiterbildungen dafür gemacht. Weil es wenige Logopäden in diesem Bereich gibt, kommen ihre Klienten oft von weit her. Ausserdem gibt sie Fortbildungen zu diesem Thema. Materialien für ihren Beruf, die sie zum grossen Teil selber verfasst und gestaltet, vertreibt sie in ihrem eigenen Verlag.

Das Energiebündel Monika packt die Arbeit mit Freude an und entschärft Probleme mit ihrer guten Laune. Sie braucht wenig Schlaf und steht ohne Wecker auf, einfach wenn sie erwacht – auch wenn es morgens um halb vier Uhr ist. Wer zu Besuch kommt, findet Monika manchmal nicht am, sondern unter dem Tisch. Dort ist sie mit einem oder mehreren ihrer fünf Enkelkinder am Spielen, Malen, Picknicken oder was auch immer.

Ja, wer möchte nicht hin und wieder eine Bombe legen, um die allzu enge Normalität zu sprengen? Was im realen Alltag nicht geht, wird im Cartoonzeichnen möglich.

Genüsslich und selbstbewusst schöpft Monika diese Freiheit mit ihren Zeichnungen aus. „Es muss nicht schön sein, aber originell!“ Mit diesem Credo im Gepäck rückt sie seit 2018 für 1-2 Ferienkurse pro Jahr im Montafon an.  Eine prickelnde Herausforderung – und ein Vergnügen für den Kursleiter!

Weil Monika bei all ihren Verpflichtungen nicht die Zeit hat, tagelang an einer Zeichnung zu arbeiten, hilft der Computer und das Programm „Procreate“, mit dem sie geschickt umzugehen weiss.

Mehr über Monika erfährst du auf ihrer Website:    www.uk-couch.de

Silvia Schläfli

Heide Strupat

Heide Strupat

Roland Rainer

In unseren Ferienworkshops im Montafon scheint seit vielen Jahren ein «Nordlicht»: Heide Strupat, die mit ihrem fröhlichen Wesen stets viel beiträgt zur Heiterkeit in der Gruppe.

Um bei ihrer geliebten «Zeichenfamilie» dabei zu sein, nimmt sie eine lange Reise auf sich, denn sie kommt aus Schweden. Von Deutschland ausgewandert, lebt Heide seit nunmehr 22 Jahren im Norden. Ihr Mann betreibt eine Schreinerei, und Heide arbeitet als Apothekerin. 

In ihren originellen Cartoons ist Elsa, eine Weimaraner-Hündin, der Star, und manchmal liefert auch der Arbeitsplatz, die Apotheke, Stoff für Zeichnungen. Auch wenn sich Heide auf diese beiden Themen beschränkt, gehen ihr die Ideen nie aus.

Geschichten, die das Leben erzählt, nimmt Heide dankbar an und gibt sie – humorvoll überspitzt – dem Leben mit ihren Cartoons wieder zurück. Treffend sagt sie dazu:

«Freude in die Welt tragen mit einem Cartoon, das macht glücklich!»

Silvia Schläfli

Roland Rainer

Roland Rainer

Im Herzen Österreichs, im schönen Gasteinertal, lebt Roland mit seiner Frau Elisabeth, einer Mittelschulprofessorin, und ihrem vierzehnjährigen Adoptivsohn Daniel. Die Familie wohnt in einem ehemaligen Bauernhaus, das erstmals 1492 urkundlich erwähnt wird. Etwas jünger ist Roland – er kam 470 Jahre später in Kärnten zur Welt.

Während das doppelte Lottchen von Erich Kästner vielen bekannt ist, wissen die wenigsten, dass Roland ein doppelter Doktor ist: Er hat die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin gemacht, doch beruflich tätig ist er heute als Zahnarzt in seiner Praxis mit fünf Angestellten. In der Freizeit ist er nicht nur sportlich unterwegs mit Skifahren, Biken und Golfen, sondern auch musikalisch mit seinem Akkordeon – und ausserdem herzerfrischend kreativ mit dem Zeichenstift!

So sieht es in seiner Zahnarztpraxis ein bisschen aus wie in der Sixtinischen Kapelle. Doch statt Michelangelos Fresken zieren Rolands witzige Zeichnungen die Decke über den Behandlungsstühlen.

Das ist aber nicht die einzige Sympathie-Offensive des kreativen Zahnarztes: Kinder bekommen nach der Behandlung eine von ihm gezeichnete Tapferkeitsurkunde, und im Wartezimmer liegt das witzige Büchlein „Karolinchen Karies“ von Susanne Tack, mit herrlich frechen Illustrationen von Dr. Roland Rainer. (Papierfresserchens MTM-Verlag)

Ich habe Roland als ausgesprochen liebenswerten Menschen kennengelernt, und deshalb freut es mich ganz besonders, dass er inzwischen ein „Stammkunde“ in den alljährlichen Ferienkursen im Montafon ist.

Hier sind nur einige Beispiele aus Dr. Roland Rainers kreativer Welt zu sehen. Noch viel mehr ist auf seiner Website (siehe obigen Link) zu entdecken. In der Rubrik «Surrealwelten» wird dem Ernst des Lebens gründlich der Zahn gezogen!<