Der Kartoffelpoet Cartoon

Sardinen

Das Befreiende am Cartoonzeichnen ist, dass es uns erlaubt, Grenzen zu sprengen! Fröhlich setzen wir uns über Einschränkungen hinweg und erschaffen mit eigenen Spielregeln einen Freiraum – das „Cartoonland“, wie ich es gerne nenne. 

Mit der Kraft unserer Phantasie können wir ganz alltägliche Dinge verzaubern. In der Vorstellung und auf dem Zeichenpapier erfinden wir Verrücktes und rücken damit die Normalität etwas zur Seite, so dass die Seele wieder mehr Platz findet.  Eine Wohltat für uns – und andere, die daran teilhaben wollen. 

 

Und das wollen viele! Wie sonst ist es zu erklären, dass „Alice im Wunderland“ – diese total verrückte Geschichte, die Lewis Carroll 1865 in die Welt gesetzt hat – zu einem der bekanntesten Bücher geworden ist?

In der Serie „Das geheime Leben der Lebensmittel“ habe ich diesen Freiraum genüsslich ausgekostet. Vegetarisches und Nichtvegetarisches diente als Inspirationsquelle. So auch eine schlichte Sardinenbüchse. Sie brachte mich zu philosophischen Betrachtungen über deren Inhalt und das Thema „Dichtestress“.