Christine Elith

Christine Elith

«Gestalterisches Tun gehört seit jeher zu meinem Alltag», sagt Christine. Es regt meine Fantasie an, gibt mir Energie und entspannt mich gleichzeitig. Weil es ein Schaffen ist, das hohe Konzentration erfordert, finde ich zu mir selbst. Es lässt mich die Zeit und die Welt vergessen.»

Kreativität und Freude am Gestalten konnte Christine in ihrem Beruf als Kindergarten-lehrperson voll ausleben. Ihre Ausbildung erweiterte sie mit einem Studium zur Fachfrau Technisches und Textiles Gestalten. Auch an fremden Ländern und Kulturen hat Christine grosses Interesse. Durch ihre Heirat lebte sie während neun Jahren in Australien und war dort in der Reisebranche tätig.

Ihr Wunsch, die Grundlagen des Zeichnens zu lernen und «Figuren, die das Herz ansprechen» zeichnen zu können, führte Christine in die Cartoonschule. Weil sie fand, was sie suchte, ist sie bereits seit einigen Jahren eine motivierte Teilnehmerin an Jahreskursen und Ferienworkshops. Vielseitigkeit und Experimentierfreude zeigen ihre Zeichnungen, bei denen auch das digitale Kolorieren und Gestalten von Hintergründen zum Einsatz kommt. Nach wie vor gehört das Gestalten mit verschiedenen Materialien zu Christines Lieblingsbeschäftigungen. Ein Beispiel dafür zeigt die folgende Auswahl: Ein Osterei aus Pappmaché, mit dem sie der Familie und Freunden – und dem Kursleiter – viel Freude machte.

«Das Zeichnen», sagt Christine «ist für mich eine hervorragende Beschäftigung mit offenem Ende. Es ist ein fortwährendes Unterwegssein. Ich bin gespannt, was ich auf diesem Weg noch alles erleben darf.»

Sandra Leu

Sandra Leu

«Lachen, Humor, das Interesse an Bewegung und die Liebe zum Detail sind wichtige Faktoren in meinem Leben», sagt Sandra.

Nach einer abgeschlossenen Lehre als Kupferstecherin, liess sich Sandra zur Ergotherapeutin ausbilden, um sich eingehend mit dem Thema «Bewegung» zu befassen. Seit 30 Jahren leitet sie eine eigene Praxis für Ergotherapie in Schaffhausen und hat mittlerweile ein Team von 18 Mitarbeitenden. Ausserdem ist sie als Dozentin für Spiraldynamik® im In- und Ausland tätig.

«Vor zwei Jahren habe ich das Zeichnen neu für mich entdeckt», erzählt Sandra. «Es bringt mich zur Ruhe und eröffnet mir Raum für Kreativität.

Dank der Unterstützung von Matto und seinem professionellen und inspirierenden Zeichenunterricht habe ich meine Leidenschaft für personalisierte Wimmelbilder entdeckt.»

Sandra zeichnet digital – mit dem iPad und dem Programm «Procreate», das ihr ermöglicht, gezeichnete Figuren mit fotografischen Elementen zu kombinieren, zu kolorieren und Kompositionen spielerisch zu verändern. Ein beglückendes Tun, bei dem sie sich stundenlang verweilen und erholen kann. Zudem macht Sandra mit den fertigen Werken viel Freude, z.B. wenn alle ihres Teams ein solches Bild bekommen. – Glücklich kann sich schätzen, wer eine solche Chefin – oder Kursteilnehmerin – hat!

Mona Glomb

Mona Glomb

Mona Glomb

Mona lebt in Bielefeld, ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Beruflich bezeichnet sie sich selber als „ehemalige Zahlendompteurin, Wirkungsfeld Buchhaltung“.

Eine Krebsdiagnose stellte ihr Leben unvermittelt auf den Kopf. Dank Lebenswillen und Lebensfreude besiegte sie die Krankheit und schrieb gleich ein Buch darüber, welches sie mit Strichmännchen illustrierte. Der Kurs, den sie dafür in der Cartoonschule „da Matto“ machte, war der Anfang unserer jahrelangen erfreulichen Zusammenarbeit während und zwischen den Ferienkursen.

Mona ist heute als Zeichnerin, Illustratorin und Autorin tätig, eine „kreative Autodidaktin“, wie sie sich selber nennt. „…und liebevolle Philosophin“ möchte ich hinzufügen, denn Mona bringt in ihren Zeichnungen wunderbar zum Ausdruck, was ihr am Herzen liegt:

„Unser Leben ist hektisch, wir alle sind immer mehr von äußern Umständen, schlechten Nachrichten usw. gefordert. In diesem ganzen Chaos bei sich selbst zu bleiben, kleine Inseln zu schaffen für Glücksmomente und sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen, das ist mein Anliegen für die Betrachter und Leser meiner Bilder und Zeilen. Ich liebe es sehr, diese kleinen Glücksmomente und „Schmunzler“ zu Papier zu bringen, um selbst aus dem Alltag zu entfliehen und den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.“

Mona Glomb

Moni Sauerteig

Moni Sauerteig

Hello Again
In Deutschland geboren, lebt Moni schon viele Jahre in der Schweiz – seit einiger Zeit im schönen Einsiedeln mit dem berühmten Kloster. Nach der Pensionierung hat sie nun mehr Zeit fürs Reisen – und fürs Zeichnen.

Als eine Schülerin der ersten Stunde war Moni Mitglied der „Pioniergruppe“ und hat so dem zarten Pflänzchen der Cartoonschule beim Wachsen geholfen. Nach einigen Jahres- und Ferienkursen ist Moni „flügge“ geworden und hat ihren eigenen unverwechselbaren Stil gefunden.

Manche Dinge kann Moni nicht einfach „mit links“ machen, denn ihr fehlt seit der Geburt der linke Arm. Doch sie erweckt überhaupt nie den Eindruck, dass sie arm dran ist, weil der Arm nicht dran ist. Mutig und kreativ meistert sie ihr Leben. Dafür bewundere ich sie!

Moni zeichnet und koloriert meist kleinformatige Cartoons. Mit viel Liebe zum Detail geht sie ans Werk und vermag ihren Figuren auf kleinstem Raum eine erstaunliche Ausdruckskraft zu geben. Für mich ein schönes Beispiel für die Aussage: „Was der Künstler ins Bild hineingibt, strahlt dieses wieder aus.“

Das Graue Männchen

Das Graue Männchen

Das Graue Männchen

Die Angst sitzt im Nacken, die Wut im Bauch und das Graue Männchen auf der linken Schulter. Dort ist es nahe am Ohr, wo es pausenlos seine Botschaften hineinflüstert.

Das Graue Männchen ist einer der übelsten Kraftklauer im Sortiment. Taucht etwas auf, was Freude machen könnte, tritt es sofort in Aktion. Mit Vorbehalten, Einwänden und Einschränkungen werden gute Ideen so lange zurechtgestutzt, bis nichts mehr davon übrigbleibt.

So wie den Inneren Schweinehund wirst du auch das Graue Männchen nie ganz los. Doch verhandle nicht mit ihm! Du verhedderst dich nur in seinen zahllosen Argumenten. Bestenfalls endest du mit einem faden Kompromiss, der dich nicht glücklich macht.

So überlistest du das Graue Männchen:
Tue etwas, das dich freut!

Zum Beispiel zeichnen. Auch wenn das Graue Männchen auf dem Beifahrersitz lamentiert, fahr einfach los! Wenn du Glück hast, kommst du in den „Flow“, und das Herz übernimmt die Führung. Dann vermag dich nichts mehr zu bremsen! Der Kommentar des Grauen Männchens wird zum leisen Hintergrundgeräusch und vermag deine Fahrt zum Ziel so wenig aufzuhalten wie die Nachrichten aus dem Autoradio.

So bleibst du in deiner Kraft und wirst aktiv – im Zeichnen wie im Leben. Wann immer du deine kleinen und grossen Ziele erreichst, klopfe Dir kräftig auf die Schulter – am besten auf die linke, wo das Graue Männchen sitzt.

Ich wünsche dir eine frohe Reise durchs Leben – und durchs Cartoonland, wenn du mit dem Zeichenstift unterwegs bist!